Multimedia- Art- Architektur- Campus

>MAAC<
Conakry/Kountya


anfänge sind gewöhnlich interessanter als ausarbeitung und schluß.
anfangen bedeutet erkundung, auswahl, entwicklung, eine mächtige, noch unbegrenzte Lebenskraft,
nicht eingeschränkt durch das bewährte und traditionelle.
anni albers
1965



Die Idee
Campus- Feld- Labor
In Conakry soll ein Campus entstehen.
Den Begriff Campus habe ich gewählt da es eine neue Form von Lehre und Studium darstellen soll.
Das Angebot des Campus ist ein Projektstudium bei dem sich die Theorie, die Praxis und die Reflexion
über neue Medien-Kunst und Architektur verbinden. Der Campus ist geplant für 250 bis 300 Studierenden.
Die Studierenden werden übergreifend von unterschiedlichen Lehrenden in ihren Projekten betreut und beraten.
Der Campus soll zu einen engen Austausch zwischen afrikanischer Kunst, neuen Medien und Architektur dienen.
Es sollen Beiträge zur aktuellen Kunst und Mediengestaltung entstehen. Das Arbeiten mit neuen Medien und die Verknüpfung mit der afrikanischen Tradition und Kommunikation soll ein Schwerpunkt sein.
In der Architektur sollen das nachhaltige Bauen und Leben,nutzen von natürlichen Ressourcen und der Urbanität in Westafrika diskutiert werden.
Das Studium ist geplant als Aufbaustudiengang bei dem die Studenten ihren Master erhalten. Dieser Abschluss entspricht dem international anerkannten Bildungsstandard und ist damit vergleichbar mit anderen internationalen Abschlüssen.

Das Umfeld
Kountya ist ein Dorf und liegt ungefähr 30 Kilometer von der Hauptstadt Conakry entfernt. Da die Stadt sich immer weiter in das Landesinnere ausbreitet ist es ein urbanes Wohngebiet der Hauptstadt geworden.
Eine Idee ist es die Bevölkerung der Umgebung mit
unterschiedlichen Projekten einzubeziehen. Umweltschutz und Beleuchtung der Umgebung sollen die ersten Schwerpunkte sein.


Die Architektur
Der Architekt Francis Kéré wird die Architektur planen und den Bau betreuen.
Die Architektur des Campus stellt die Offenheit gegenüber
seiner Umgebung da.
Das Bauen der Gebäude mit Naturmaterial und afrikanischen
Baustoffen sind Kennzeichen des Campus. Die Energiebedarf wird hauptsächlich über alternative Energien abgedeckt.
In der Architektur soll sich die Idee des Zusammenspiels der afrikanischen Tradition und Kommunikation mit der Arbeit mit neuen Medien (Bildbearbeitung, Fotografie und Webdesign)widerspiegeln.
Das Zentrum des Campus bildet das Forum. Es steht für den Austausch der einzelnen Disziplinen.
Hier sollen Ausstellungen, Diskussionen und Vorträge stattfinden.
Das Forum wird umgeben von Ateliergebäuden für die Künstler, Computerstudios und Arbeitsräume in den man
kreative Lösungen und Innovationen entwickelt.
Die Bibliothek ist eine Spezialbibliothek für Architektur,Bildende Kunst und Medienwissenschaften.
Der Bestand steht hauptsächlich digital aber auch in Buchform zu Verfügung.