Campus-Feld-Labor

Auf dem Gelände in Conakry soll ein Campus entstehen.
Es eine neuere Form des Zusammenlebens und der Lehre.
Das Angebot des Campus ist ein Projektstudium bei dem sich die Theorie, die Praxis und die Reflexion über neue Medien-Kunst und Architektur verbinden. Der Campus ist geplant für 250 bis 300 Studierenden.
Die Studierenden werden interdisziplinär von unterschiedlichen Lehrenden in ihren Projekten betreut und beraten.
Der Campus dient dem engen Austausch zwischen afrikanischer Kunst, neuen Medien und Architektur.
Es sollen Beiträge zur aktuellen Kunst und Mediengestaltung entstehen. Das Arbeiten mit neuen Medien, die Verknüpfung mit der afrikanischen Tradition und Kommunikation sollen die Schwerpunkt sein.
In der Architektur sollen das nachhaltige Bauen und Leben, nutzen von natürlichen Ressourcen und die Urbanität in Westafrika diskutiert werden.
Das Studium ist geplant als Aufbaustudiengang bei dem die Studenten ihren Master erhalten. Dieser Abschluss entspricht dem international anerkannten Bildungsstandard und ist damit vergleichbar mit anderen internationalen Abschlüssen.


Das Umfeld
Kountya ist ein Dorf und liegt ungefähr 30 Kilometer von der Hauptstadt Conakry entfernt. Da die Stadt sich immer weiter in das Landesinnere ausbreitet ist es ein urbanes Wohngebiet der Hauptstadt geworden.
Eine Idee ist es die Bevölkerung der Umgebung mit unterschiedlichen Projekten einzubeziehen. Umweltschutz und ein Beleuchtungsprojekt für die Umgebung sollen die ersten Schwerpunkte sein.


Kooperationen
Es ist geplant mit deutschen Hochschulen in Berlin und Kiel eine Kooperation zu entwickeln. Der internationale Austausch soll damit gestärkt werden.


Die Architektur
Der Architekt Francis Kéré wird die Architektur planen und den Bau betreuen.
Die Architektur des Campus stellt die Offenheit gegenüber seiner Umgebung da. Das Bauen der Gebäude mit Naturmaterial und afrikanischen Baustoffen sind Kennzeichen des Campus. In der Architektur soll sich die Idee des Zusammenspiels der afrikanischen Tradition und Kommunikation mit der Arbeit mit neuen Medien (Bildbearbeitung, Fotografie und Webdesign)widerspiegeln. Das Zentrum des Campus bildet das Forum. Es steht für den Austausch der einzelnen Disziplinen.
Hier sollen Ausstellungen, Diskussionen und Vorträge stattfinden. Das Forum wird umgeben von Ateliergebäuden für die Künstler, Computerstudios und Arbeitsräume in den man kreative Lösungen und Innovationen entwickelt. Die Bibliothek ist eine Spezialbibliothek für Architektur, Bildende Kunst und Medienwissenschaften. Der Bestand steht digital aber auch in Buchform zu Verfügung.
Die Energiebedarf wird hauptsächlich über alternative Energien abgedeckt.


Das Studium


Multimedia
Das Studium wird den Studierenden die Möglichkeit der bereits gesammelten Erfahrungen und ihr Wissen zu vertiefen. Der Bereich der Sozialen und Kulturellen Kommunikation wird gestalterisch erweitert. Das Studium ist projektorientiert. Die Projektarbeit orientiert sich nicht an einzelnen Medien, sondern wählt die geeigneten Medien passend zum gewählten Thema und zur Zielsetzung aus.
Kunst
Im fortgeschrittenen Studium mischen sich die verschiedenen Studienjahrgänge, die selbständige künstlerische Praxis steht im Zentrum der Bildung, worin unterschiedliche handwerkliche, medien- und materialspezifische Tätigkeiten einbezogen werden. In Einzel-und Gruppengesprächen, im intensiven Austausch mit den Lehrenden, die selbst künstlerisch tätig sind, und in verschiedenen Projekten bekommen die Studierenden die Möglichkeit, ihre eigene Arbeitsweise zu entwickeln.
Architektur

Das viersemestrige intensive Studium dient der Entwicklung einer persönlichen künstlerisch-gestalterischen und wissenschaftlichen Haltung zu individuell gewählten Architektur Themen. Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet. Das ermöglicht den Studierenden die Vielfalt des Campus kennenzulernen und ermutigt sie grundsätzlich Fragestellungen aus unterschiedlichsten Perspektiven zu bearbeiten.